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Mit der Ried Rosenberg 1 ÖTW begann die Geschichte des Weinguts Bernhard Ott. Die darin wurzelnden Veltlinerstöcke zählen zu den ältesten im Betrieb, und ihr Potenzial und ihre Kraft waren von Anfang an offensichtlich. Der Rosenberg war die erste offizielle Einzellagenabfüllung des Hauses und steht bis heute für einen kraftvollen, langlebigen Grüner Veltliner, der Substanz, Struktur und Eleganz in perfekter Balance vereint.
Die Reben, über 50 Jahre alt, wachsen auf tiefem Löss mit Kalk, auf einem Nord-/Süd-Hang in 270 bis 330 Metern Seehöhe. Dieses Terroir verleiht dem Weißwein seine charakteristische Frische, präzise Mineralität und feine, natürliche Eleganz.
Die Handlese und schonende Verarbeitung in der Korbpresse, gefolgt von spontaner Gärung, sorgen für ein lebendiges Aromenspektrum. Der zweijährige Ausbau im großen Holzfass rundet die Textur ab, verleiht Tiefe und Länge, ohne die Frucht oder die mineralische Klarheit zu überlagern.
Im Glas zeigt sich der Bernhard Ott Grüner Veltliner Ried Rosenberg Erste Lage facettenreich und kraftvoll mit Aromen von reifen Äpfeln, Marillen, einem Hauch Zitrus und feinen Würznoten. Am Gaumen präsentiert er sich saftig, konzentriert und zugleich elegant, getragen von feinem Säurebogen und mineralischer Spannung. Ein langer Nachhall unterstreicht die Kraft und das Reifepotenzial dieser historischen Lage.
Dieser Grüner Veltliner passt hervorragend zu geschmortem Kalb, gebratenem Geflügel, aromatischen Fischgerichten oder klassischer österreichischer Küche. Optimal entfaltet sich der Wein bei einer Trinktemperatur von 10-12 °C.
Ein kraftvoller, langlebiger Grüner Veltliner aus der Ried Rosenberg – mineralisch, elegant und charakterstark, der die Essenz des Kamptals verkörpert.
Neufang 36
3483 Feuersbrunn
Österreich
Wer Grünen Veltliner wirklich verstehen will, kommt an Bernhard Ott nicht vorbei. Seit 1889 ist das Familienweingut in Feuersbrunn am Wagram verwurzelt – und seit Bernhard Ott die Zügel übernahm, hat es sich zu einer der aufregendsten Adressen Österreichs entwickelt.
Der Mann ist kein Winzer, der sich mit dem Erreichten zufriedengibt. Zu 100 % handgelesen, spontanvergoren und teilweise im großen Holzfass ausgebaut – das ist nicht Nostalgie, sondern Überzeugung. Biodynamische Präparate, intensive Begrünung, schonende Bodenbearbeitung und die Arbeit mit natürlichen Hefen aus dem Weinberg sind für Ott die einzig logische Konsequenz, wenn man Weine keltern will, die wirklich vom Ort erzählen.
Gut 90 Prozent der Flaschen sind mit Grünem Veltliner gefüllt – von zugänglich-frisch bis zu tiefgründigen Erstlagen wie Rosenberg, Spiegel und Stein. Aktuelle Bewertungen bestätigen, was Kenner längst wissen: 100 Punkte für den Rosenberg, 98 Punkte für Spiegel und Stein.
Weine von Bernhard Ott sind keine Massenware. Sie sind das Ergebnis von jahrzehntelanger Arbeit an einem Boden, den man verstehen muss, um ihn ins Glas zu bringen.
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